© Saarland | Wolfgang Tauchert
Startseite > Saarland erleben
Herz­lich oh­ne Gren­zen

Der Veranstaltungsort Saarbrücken

Savoir vivre – In Saarbrücken mehr als ein Schlagwort. Wer einmal die Stadt, das Umland und die Menschen kennengelernt hat, wird diese einzigartige Mischung aus Geselligkeit, Leichtigkeit und Lebensfreude niemals vergessen. Auch wenn Sie nur wenig Zeit haben Saarbrücken kennen zu lernen - diese Dinge sollten Sie auf keinen Fall verpassen!

992 Views 28.04.2016

Die Landeshauptstadt Saarbrücken ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des grenzüberschreitenden Ballungsraumes SaarMoselle. Als Universitäts-, Kongress-, Messe- und Einkaufsstadt ist sie ein attraktiver Standort für unternehmerische Aktivitäten. Mit mehr als 15.000 Unternehmen ist Saarbrücken Jobmotor für weit mehr als 100.000 Menschen. Aber Saarbrücken ist auch Schauplatz zahlreicher regionaler und überregionaler Veranstaltungen und bietet Partygängern und Nachtschwärmern ein vielfältiges Angebot. Als Einkaufsstadt lockt die Stadt täglich tausende Besucher aus dem Saarland und den Nachbarregionen. Gleichzeitig ist Saarbrücken Lebensmittelpunkt für Singles und Familien, Kinder und Senioren. Theater, Konzerte, renommierte Museen und bundesweit etablierte Festivals spielen im kulturellen Bereich ebenso eine Rolle wie Angebote für Kinder und Jugendliche sowie die Kulturförderung. Weitere Augenmerke liegen auf der Saarbrücker Stadtgeschichte mit dem Stadtarchiv sowie den Dokumentationen verschiedener Stadtteile.

In den Stadtteilen Alt-Saarbrücken und St. Johann finden sich die Mehrzahl der historisch bedeutenden Gebäude Saarbrückens: die Ludwigskirche mit Ludwigsplatz, die Schlosskirche sowie das Schloss mit den umliegenden Palais. Verbunden durch die Alte Brücke, liegen auf der anderen Saarseite der St. Johanner Markt mit Cafés und Kneipen, umrahmt von alten Häusern, das Rathaus und die Basilika St. Johann. Neben all dem Historischen findet sich aber auch Neues und Modernes in der Landeshauptstadt – etwa die Bahnhofstraße als Flanier- und Einkaufsmeile. All dies liegt in Saarbrücken nah beieinander und lässt sich bequem zu Fuß erreichen.

Das Saarbrücker Schloss im Herzen Alt-Saarbrückens

Auf einem natürlichen Sandsteinfelsen über der Saar thront das Saarbrücker Schloss, welches vom Barockbaumeister Friedrich Joachim Stengel gebaut wurde. Die Stelle, an der das Schloss errichtet wurde, hat die Namensfindung der Stadt Saarbrücken maßgeblich beeinflusst. Der Name Saarbrücken lässt sich von dem altdeutschen Ausdruck "Sara Brocca" ableiten und bedeutet Brocken an der Saar.

Das Saarbrücker Schloss wurde in den 1980er Jahren vollständig entkernt und in Anlehnung an das Barockschloss aus dem 18. Jahrhundert grundlegend saniert. Der postmoderne gläserne Mittelbau, von Deutschlands einzigem Pritzker-Preisträger Prof. Dr. Gottfried Böhm macht das Saarbrücker Schloss einzigartig und unverkennbar. In diesem Teil des Saarbrücker Schlosses befinden sich auf über 400 qm der überwiegende Teil der großzügigen, lichtdurchfluteten Veranstaltungsräume.

© Saarland

Das Saarbrücker Schloss.

Das Saarbrücker Schloss dient heutzutage als Verwaltungssitz des Regionalverbands Saarbrücken. Zusätzlich bietet der "Große Saal" im 2009 stilgerecht renovierten VHS-Zentrum eine charakterstarke Alternative zum Festsaal im Schloss.

Am Schlossplatz finden jährlich rund 2.000 Veranstaltungen mit über 120.000 Besuchern und Gästen statt, der gemeinsam mit dem Historischen Museum Saar, dem Museum in der Schlosskirche und der Gastronomie rund um den Schlossplatz ein beliebtes Ausflugsziel für Saarländer und Touristen ist.

Ein Meisterwerk barocker Baukunst: Die Ludwigskirche

© Wolfgang Tauchert | Saarland

Ludwigskirche

Die evangelische Ludwigskirche in Alt-Saarbrücken ist das Wahrzeichen der Landeshauptstadt. Neben der Dresdner Frauenkirche und dem Hamburger „Michel“ gilt die Saarbrücker Ludwigskirche als eine der bedeutendsten barocken Kirchenbauten Deutschlands und als das bedeutendste Bauwerk des Barockbaumeisters Friedrich Joachim Stengel. Fürst Wilhelm Heinrich von Nassau-Saarbrücken beauftragte ihn 1762 mit dem Bau zu beginnen. Während eines Bombenangriffs im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche bis auf die Grundmauern zerstört und fünf Jahre später wiederaufgebaut.

Der Grundriss des Innenraums der Ludwigskirche wurde in Form eines griechischen Kreuzes gestaltet. Jeder der vier Kreuzarme verfügt über Emporen, die jeweils von zwei bzw. vier Karyatiden getragen werden. Die ungewöhnliche gestufte Anordnung von Altar, Kanzel und Orgel bilden ein besonderes Merkmal der Kirche.

Neben den Gottesdiensten finden mehrmals im Jahr Konzerte in der Ludwigskirche von verschiedenen Kantoraten statt. Bei dem Gemeindeamt der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Saarbrücken können Führungen vereinbart werden.

Zeugin der Zeit: Die Alte Brücke

© Saarland

Alte Brücke über die Saar.

Die Alte Brücke, die Karl V. 1546 errichten ließ, gehört zu den ältesten Bauwerken der Stadt. Sie verbindet die Stadtteile Alt-Saarbrücken und St. Johann. Von den ursprünglich 14 Bögen sind noch acht vorhanden. Während des Zweiten Weltkriegs zerstört, wurde sie wieder instand gesetzt und in den frühen 60er Jahren beim Bau der Stadtautobahn verkürzt.

"Hauptsach gudd gess" - saarländische Hausmannskost und Kaffeepause am St. Johanner Markt

Mit seinen vielen Boutiquen, Kneipen, Bistros und Restaurants gilt der St. Johanner Markt als das Herzstück der Saarbrücker Gemütlichkeit. Hier trifft man sich oder bummelt durch die malerischen Gässchen rund um den Markplatz. Man sitzt hier beim ersten Sonnenstrahl in einem der zahlreichen Restaurants und gönnt sich einen Cappuccino oder ein frisch gezapftes Pils und genießt die saarländische Hausmannskost. Der St. Johanner Markt ist seit 1978 gemeinsam mit dem Saarbrücker Altstadtbereich Teil der Fußgängerzone. Das sogenannte Stengelsche Dreieck wird durch drei Sichtachsen gebildet, die von dem barocken Marktbrunnen aus zum Saarbrücker Schloss und zur Ludwigskirche verlaufen und diese beiden Gebäude ebenfalls miteinander verbinden.

© Saarland

Gasthaus am St. Johanner Markt.

 

Barockes Flair in der Fröschengasse

© Saarland

Fröschengasse.

In der Fröschengasse, die an den St. Johanner Markt angrenzt, befinden sich in ehemaligen Handwerker- und Arbeiterhäusern zahlreiche Restaurants, Kneipen und Boutiquen, die zum Verweilen einladen. Die Häuser der Fröschengasse waren in der Vergangenheit teilweise an die ehemalige Stadtmauer angebaut. Seit 1978 ist die Gasse vorwiegend im barocken Stil wiederhergestellt worden.

"Basilika Minor" in St. Johann

Die Basilika in St. Johann, von Stengel 1754 bis 1758 errichtet, zeigt heute nach umfassender Restaurierung die barocke Schönheit des 18. Jahrhunderts. Sie erhielt vom Papst die Auszeichnung "Basilika Minor". Sehenswert sind das Bronzeportal und der Eingangsbereich, gestaltet von dem Saarbrücker Künstler Ernst Alt. Besonders erwähnenswert ist die Orgel. Sie besteht aus drei selbständigen Werken, der Hauptorgel und den beiden Chororgeln. Sie können einzeln oder zusammen gespielt werden. Die Sankt Johanner Basilikaorgel umfasst damit 60 klingende Register mit insgesamt 4312 Pfeifen. 

Das Rathaus St. Johann

Das Saarbrücker Rathaus wurde 1897 bis 1900 im neugotischen Stil vom Architekten Georg J. von Hauberrisser erbaut. Im Mittelpunkt steht der 54 Meter hohe Turm, von dem aus täglich um 15.15 und um 19.19 ein Glockenspiel ertönt.

Das Stadthaus Saarbrücken befindet sich im Herzen der Innenstadt und ist dank eines Parkhauses, sowie mehrerer Bus- und Saarbahnhaltestellen sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Die direkt gewählte Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Saarbrücken Charlotte Britz (SPD), kümmert sich gemeinsam mit rund 1.700 Mitarbeitern in 32 Ämtern und Fachstellen sowie 800 Mitarbeitern in sieben Eigenbetrieben um die Belange der Saarbrücker Bürger.

Für Kunstliebhaber: Das Saarlandmuseum

Wer sich für Kunst interessiert, kommt am Saarlandmuseum nicht vorbei. Hier hat eine der schönsten und interessantesten Kunstsammlungen Deutschlands ihr Domizil.

Auf Shoppingtour durch das Saarbrücker Zentrum

Exklusive Boutiquen, Galerien und kleine Läden finden Sie in den Gässchen und Innenhöfen rund um den St. Johanner Markt. In der lebendigen Bahnhofstraße mit ihren durchgängigen Arkaden macht Einkaufen auch an Regentagen Spaß. Auch in den Seitenstraßen finden Sie Fachgeschäfte mit großer Auswahl. In zahlreichen Geschäften können Sie bis 20:00 Uhr shoppen - auch am Samstag. Neben den zahlreichen Läden, die sich am St. Johanner Markt befinden, bieten vier verschiedene, wöchentliche Märkte den Saarbrückern die Möglichkeit frische Lebensmittel und andere Waren zu kaufen.

Das Gebiet um den Nauwieser Platz ist fraglos das bunteste Viertel Saarbrückens: Öko-Läden und Naturkost, Klamotten und Second Hand, Szene-Treffs, Bäckereien und Gemüse aus aller Welt.

Erholung am Staden

In Saarbrücken lohnt es sich immer entlang der Saar in Richtung Staden zu gehen, einem der schönsten Wohngebiete Saarbrückens mit Bürgervillen aus der Gründerzeit und parkähnlichen Gartenanlagen. Von der Bismarckbrücke bis zum Heizkraftwerk erstreckt sich die Saarbrücker Flaniermeile im Grünen. Spaziergänger, Skater, Jogger, Radfahrer und Sonnenanbeter geben sich hier an Sommertagen ein buntes Stelldichein. Weitere Parks und Gärten sind der Zoo, der Wildpark und der Deutsch-Französische Garten.

© Wolfgang Tauchert | Saarland

Staden.

Schlagworte
Saarbrücken auf Wikipedia

Wikipedia

Saarbrücken hat ca.

180.000

Einwohner

auf einer Fläche von 167,07 km²