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Virtu­al Real­ity bei V&B

„Was wir hier geschafft haben, ist einzigartig"

Von Villeroy&Boch AG • Villeroy&Boch AG

Moderne Technologien verändern unsere Kommunikation, unsere Gewohnheiten, unsere Welt. Bei Villeroy&Boch ermöglichen sie sogar einen Blick in die Zukunft — zumindest in die eines neu geplanten Bades. Der 3D-Brille sei Dank. Willkommen in der „Virtual Reality“.

616 Views 08.07.2016

Mit Hightech und digitalen Gadgets kennt sich Cor de Rooij aus — sie sind Basis für seine Arbeit bei Villeroy& Boch. Denn der Multimedia Manager leitet eines der spannendsten Innovationsprojekte in Mettlach: das virtuelle Bad, das per 3D- Brille erlebbar wird und eine völlig neue Form der Badplanung ermöglicht. 

Im September 2014 startete das Projekt, bereits im März 2015 wurde das Ergebnis auf der ISH, der Sanitär-Leitmesse in Frankfurt, präsentiert. Sieben Monate von der Idee bis zur Premiere: Das war eine Herausforderung. Dass der straffe Zeitplan aufging, hat Projektmanager de Rooij auch der Hamburger Innovationsagentur Nerdindustries zu verdanken, wo man 3D-Software für Virtual Reality-Brillen entwickelt — eigentlich für Spiele. Aber: „Bei so einem visionären Projekt muss man neue Wege gehen“, erklärt de Rooij.

Der ISH-Auftritt war ein Erfolg, die Begeisterung über das virtuelle Bad war groß. Die wichtigsten Zutaten für das digitale Raumerlebnis: die 3D-Brille „Oculus Rift“, die das Bad ganz buchstäblich vor Augen führt, und spezielle 3D-Kameras, die die Bewegungen des Trägers aufzeichnen und für die realistische Situation im „Raum“ sorgen.

In der nächsten Phase wollen wir das Bad weiter animieren.

Cor de Rooij

Zur ISH waren zunächst vier Bäder „begehbar“, seither wird das System weiterentwickelt: Die Maße des (virtuellen) Bades können nun in der Software voreingestellt werden. Eine weitere Entwicklung zielt darauf ab, dass in der Badausstellung zukünftig nicht einmal mehr eine eigene Fläche benötigt wird: Dann sitzt der Nutzer bequem auf seinem Stuhl und steuert seinen „Rundgang“ über einen Joystick — anstatt sich selbst im Bad zu bewegen, bewegt er das Bad um sich herum. De Rooij: „In der nächsten Phase wollen wir das Bad weiter animieren, so dass man zum Beispiel Schubladen öffnen kann.“ 

Unerlässlich, um optimalen Service für den Handel zu bieten, ist dabei die Anbindung an weitere Badplanungs- und Produktsoftware, an der bereits gearbeitet wird; August 2016 soll es so weit sein. So wird bereits in absehbarer Zeit möglich, jede Kollektion virtuell zu integrieren und Bäder auf diese kreative Art zu planen — ein einzigartiger Service, mit dem Villeroy&Boch seine Handelspartner unterstützt. Eine Pilotphase mit der 3D-Brille startete bereits im House of Living in Lübeck, seit Ende Januar nutzt auch ein Großhändler in Dülmen das System. Insgesamt sind zehn Piloten vorgesehen: in den Metropolen Mailand, London und Paris sowie an sieben Standorten in Deutschland.

Gedacht ist die 3D-Brille als Ergänzung zur Ausstellung.

Cor de Rooij

Macht die 3D-Brille die Badausstellung überflüssig? „Gedacht ist die 3D-Brille als Ergänzung zur Ausstellung — schließlich möchte man ‚seinen‘ Waschtisch auch berühren, eine Oberfläche spüren. Dennoch: Was wir bei Villeroy&Boch hier geschaffen haben, ist technisch einzigartig. Das virtuelle Bad ist ein Beweis unserer Innovationskraft. Und wir bieten damit vor allem eines: einen wirklich konkurrenzlosen, zukunftweisenden Service.“

Schlagworte
Virtuelle Badplanung mit 3D-Brille
https://www.youtube.com/watch?v=SvJGGU_ofnU

Die virtuelle Badplanung mit 3D-Brille bietet dem Kunden die Möglichkeit das zuvor im Badplaner geplante und entwickelte Bad, nochmals virtuell zu durchlaufen. Somit können Kunden bereits in der Planungsphase einen Rundgang durch Ihr Traumbad unternehmen. Durch modernste VR-Technologie erlebt der Kunde die Zukunft der Badplanung bei Villeroy & Boch bereits heute.