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Künst­liche Intel­ligenz

VW und DFKI kooperieren

Von DFKI

Der Volkswagen-Konzern und das Deutsche Forschungsinstitut für künstliche Intelligenz erweitern ihre bereits bestehende Kooperation. Der Erwerb von Gesellschafteranteilen des DFKI ermöglicht eine zukünftig noch intensivere Zusammenarbeit im Forschungsbereich der künstlichen Intelligenz mit Fokus auf die Automobilbranche.

446 Views 22.06.2016

Ziel von VW ist es, die Forschung zu künstlicher Intelligenz in der Autobranche voranzubringen. Deshalb hat sich der Konzern jüngst am DFKI durch Erwerb von Gesellschafteranteilen beteiligt. So soll die Forschung zu digitalen Zukunftstechnologien für die Automobilindustrie gestärkt werden. Der Konzern erhofft sich insbesondere neue Impulse für die Digitalisierung seiner Fabriken sowie weitere Automatisierung von Unternehmensabläufen. 

Künstliche Intelligenz ist eine Schlüsseltechnologie für das autonome Fahren und damit eine Investition in unsere Zukunft

Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender VW-Konzern

Hierzu bietet die Beteiligung die besten Voraussetzungen, da VW Zugang zu den neuesten Ergebnissen und dem Know-How des Forschungszentrums, insbesondere auch zum neugegründeten Kompetenzzentrum mit dem Themenschwerpunkt „Deep Learning“ erhält, wie Prof. Wolfgang Wahlster, Vorsitzender der Geschäftsführung des DFKI betonte. Er sieht in der Beteiligung eine große Chance für beide Seiten, weitere Fortschritte auf dem Gebiet der KI zu machen. 

Mehr als

750 Mitarbeiter

aus über 60 Nationen arbeiten beim DFKI an neuen Software-Lösungen.

In einem gemeinsamen Projekt wollen Volkswagen und DFKI das Softwareframework "Rock" weiterentwickeln, mit dessen Hilfe eine direkte und enge Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter ermöglicht werden soll, und welches bereits auf dem IT-Symposium der Volkswagen AG 2016 in einem produktionsnahen Szenario vorgestellt wurde. Das System ermöglicht eine sensorübergreifende Umgebungserfassung mit Kollisionserkennung und -vermeidung sowie das intuitive Steuern über Gesten. 

Volkswagen und DFKI kooperieren schon seit längerem in Projekten und öffentlich geförderten Forschungsvorhaben, woraus bereits der Prototyp eines intelligenten Autositzes entstanden ist. Dieser verfügt über Sensoren, die die Müdigkeit des Fahrers messen. Die bestehende Kooperation wird jetzt durch den Erwerb des Gesellschaftsanteils noch vertieft. Volkswagen erhält einen Sitz im Aufsichtsrat des DFKI und wird die Technologie- und Forschungsroadmap aktiv mitgestalten, wodurch der Transfer von Innovationen aus der Spitzenforschung in Wirtschaft und Gesellschaft weiter beschleunigt wird.

DFKI

Wikipedia