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Das­ war­ Tour 5

Impressionen von Tour 5

Tour 5 zeigte am Beispiel der Saarstahl AG, dass die Digitalisierung auch in traditionellen Industriebetrieben immer weiter voran schreitet.

274 Views 21.11.2016

Szenario 1

Im Vöklinger Stahlwerk wurden erste Ergebnisse des Projekts iProdict vorgestellt, das einen Ansatz zur automatisierten Verbesserung von Produktionsprozessen erforscht. Dabei stehen das Management und die Analyse großer Datenmengen (Big Data), die Kopplung von Produktions- und Geschäftsdaten, Echtzeitanalyse, Antizipation unvorhergesehener Störungen und die Erhöhung der Produktivität im Blickpunkt der Projektpartner (Deutsches Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) in einem Team aus Forschern (DFKI, Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS), Industrieexperten (Blue Yonder GmbH, Pattern Recognition Company GmbH, Software AG) sowie der Saarstahl AG).

Informationen zu iProdict

Jedes Jahr produziert die Saarstahl AG mehr als zwei Millionen Tonnen hochwertige Stahlprodukte insbesondere für die Automobilindustrie. Im Stahlwerk Völklingen wird das flüssige Roheisen veredelt, in Form gegossen und anschließend zum Walzen versendet. Im Laufe eines Jahres fallen hier über ein komplexes Netzwerk aus Sensoren (Laser, Ultraschall, Druck, Durchfluss, Schwingung, Temperatur…) zur Qualitätsüberwachung und Produktverfolgung mehr als 100 Terabyte Prozessdaten an.
Nun gilt es bspw. die Frage zu beantworten, wie man mit Hilfe dieser Datenmengen schon beim Gießen herausfinden kann, ob es beim Walzen zu Problemen kommt. iPRODICT erforscht unter der Konsortialführung des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) in einem Team aus Forschern (DFKI, Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS), Industrieexperten (Blue Yonder GmbH, Pattern Recognition Company GmbH, Software AG) sowie der Saarstahl AG hierzu einen Ansatz zur automatisierten Verbesserung von Produktionsprozessen.

Szenario 2

In einem zweiten Szenario präsentierte das Unternehmen KORAMIS eine Suchmaschine zur Identifizierung von IT-Komponenten und deren Bedrohungslagen. Die Suchmaschine identifiziert gefährdete Anlagen, analysiert die Bedrohungslage,informert den Betreiber, und bildet gefährdete Anlagen auf einer Karte ab (Projektpartner: Hochschule Augsburg, Freie Universität Berlin, Koramis GmbH, Brandenburgische Institut für Gesellschaft und Sicherheit, Genua GmbH, Münchner Rück, Technologiezentrum Westbayern, Lechwerke Vertriebsnetze).